Glossar Südafrika
assegai – traditioneller Wurfspeer
Bakkie – hinten offener Lieferwagen, Pick-up
Berg – Drakensberge (uKhahlamba-Drakensberg Park), und auch für andere Berggebiete
Biltong – Trockenfleisch, meist vom Rind, Springbok oder Kudu
Blue Flag Beach – Gütesiegel einer internationalen Umweltinstitution für erstklassige, schöne Badestrände mit allen Voraussetzungen für sicheren und guten Badebetrieb, wie Hainetze, Duschen, Toiletten und Rettungsposten. In KZN an der Südküste die Strände von Hibberdene, Ramsgate, Marina Beach/San Lameer und Lucien.
Boet – afrikaans für „Bruder“, vertrauliche Anrede zwischen Freunden/Kumpels
Boerewors – afrikaans, wörtlich: Bauernwurst. Würzig-deftige Grillwürste aus Rind- oder Lammfleisch, die zu praktisch jedem Braai gehören, oft zur Schneckennudel aufgerollt
boma – Swahili-Wort, das Viehkral bedeutet. In Südafrika ist eine boma zum einen ein (eingezäuntes) Areal in Tierschutzgebieten und zum anderen bei Lodges der Platz fürs abendliche Lagerfeuer mit Dinner unter freiem Himmel.
Braai – afrikaans für Grillen über offenem Feuer, Barbecue; soziales Zusammenkommen
Café – kleiner „Tante-Emma-Laden“ an der Ecke, der Milch, Brot, Zeitungen, Soft drinks und Imbisse verkauft
CBD – Central Business District, Innenstadt mit Shops, Büros und Geschäften
Cell phone – „Handy“, Mobil-Telefon
DSTV – Satelliten-Fernsehen, zahlreiche Kanäle
Droewors – afrikaans für traditionelle, gut gewürzte, luftgetrocknete Wurst
en suite – Zimmer mit eigenem, angeschlossenem Bad
Escarpment, Great „Große Bergkette“, oder „Steilabfall“. Die nördlichsten Ausläufer der Drakensberge in der Provinz Mpumalanga im Nordosten Südafrikas. In KwaZulu-Natal vom Royal Natal National Park im Norden der Drakensberge entlang der Ostgrenze von Lesotho bis zur ehemaligen Transkei im Süden.
Game drive – Tierbeobachtungsfahrt/Pirschfahrt
Game farm – Wildfarm, Farm mit wilden Tieren im Gelände
Howzit – traditioneller südafrikanischer Gruß, meint „How are you?“ oder „How are things?“
Indaba – Zulu-Besprechungsrunde, Männerpalaver
indlu oder iqhugwane – igluförmige Zulu-Hütte
induna – eine Art Zulu-Gebietsherrscher mit einen Sitz im königlichen Parlament
inhloko (oder isicoco) – Hut in Konusform der verheirateten Zulu-Frauen
inkatha – Festgeflochtener Kopfring aus Stroh oder Gras zum Tragen schwerer Lasten
inkosi (Plural amaKosi) – traditioneller Führer, Häuptling, Dorfältester, chief
inyanga – Zulu-„Kräuterdoktor“, Heilpraktiker, Kenner der Medizinalpflanzen
isagila (oder iwisa) – Holzknüppel mit einer faustgroßen, kugelförmigen Verdickung an einem Ende
isiphapha – traditioneller, Wurf- bzw. Jagdspeer der Zulu
knobkerrie – afrikaans, Holzknüppel mit einer faustgroßen, kugelförmigen Verdickung an einem Ende (isiZulu isagila)
King size bed – überbreites Doppelbett
Kral – (afrikaans kraal) der von einer Dornenhecke umgebene und kreisförmige innere Viehpferch einer Zulu-Siedlung
Lapa – afrikanisches Versammlungshaus. Bei Unterkünften überdachte Open-air-Terrasse / Freisitz
Lekker – afrikaans für „lecker“ und „schön“: „That meal was lekker“
Liquor Store – hier gibt es Alkoholisches zu kaufen
Lounge – Aufenthaltsraum
lobola – Brautentgelt, traditionell meist in Form von Rindern
Mielie – Mais, Maiskolben
Now now – meint „sofort“, „ich komme sofort“
Off-ramp – Ausfahrt von (National-)Straßen
Pad – südafrikanische Bezeichnung für Piste, Weg
Pap en Sous – Maisbrei mit Soße
Patty Pans – süße Kürbisse, oft mit Zimt und Zucker und Orangeat zusammen gekocht
Province – in Südafrika analog einem Bundesland in Deutschland
Queen size bed – schmäler als ein „King Size“-Bett (s.o.)
Robot – Verkehrsampel
Rondavel – traditionelle Rundhütte
Rooibos – populärer südafrikanischer Tee aus den Blattspitzen des Rotbusches
sangoma – „Seelendoktor“, Wahrsager in problematischen Zeiten, Geistheiler, die Schamanen der Zulu (Männer und Frauen).
SAP – South African Police
SAPS – South African Police Service
SATOUR – South African Tourism (staatl. Tourismusbehörde)
Self catering (SC) – Unterkunft zur Selbstversorgung
Spa – Kurbad / Wellness Center
Staff – Bedienstete in einem Camp
Sundowner– tagesabschließender Drink („Dämmerschoppen“), in privaten Parks und Lodges wird er zum Abschluss eines nachmittäglichen Game drives gereicht
TGCSA – Tourism Grading Council of South Africa, regierungsamtliche Instanz in Südafrika, die die Qualität einer Unterkunft durch die Vergabe von 1 bis 5 Sternen indiziert.
Tidal Pool – Gezeitenbecken an der Küste
T-Junction –Straßentreff/Straßeneinmündung in T-Form
Tracker – Spurenleser, der bei offenen Safari-Wagen auf einem Sitz an der Stoßstange sitzt und bei einer Fuß-Safari vorangeht
Twin beds – zwei Einzelbetten
umuzi – Zulu-Dorf (Plural imizi) oder die Siedlung eines Familien-Clans
utshwala – selbstgebrautes Zulu-„Bier“ aus Mais oder Hirse und Wasser, kaum alkoholhaltig
Veld – afrikaans für diverse Formen und Typen von Grasland: bushveld, highveld, lowveld
Wildtuin – afrikaans: Tierschutzgebiet, Game Reserve













