Vorneweg: Nehmen Sie nicht zu viel mit, auch wenn Sie wochenlang reisen. Schmutzwäsche können Sie unterwegs in Waschsalons (laundromat) waschen oder im Hotel abgeben. In Südafrika können Sie alles nachkaufen, fast immer billiger und praktischer, besonders Kleidung, Schuhe, Toilettenartikel, Medikamente oder Campingsachen wie Kühlbox und Grillausrüstung.
Koffer: Stabile, abschließbare und staubdichte Hartschalenkoffer haben sich bewährt, doch schon zwei etwas größere Modelle passen manchmal nicht mehr in den Kofferraum eines normalen Mietwagens. Flexible Taschen haben den Vorteil, dass sie in Safari- und Geländewagen besser zu verstauen sind.
Für Geld, Pass und Kreditkarten empfehle ich statt einem Brustbeutel ein Modell, das unter der Achsel zu tragen ist (Schulterhalfter). Ins Hoseninnere eingenähte Zusatztaschen bieten den besten Schutz gegen Verlust und Diebstahl.
Die Kleidung sollte leger und zweckmäßig sein, bevorzugen Sie neutrale Farben, wie Beige, Khaki, helles Braun oder Hellgrün. Leuchtende Farben stören bei Tierbeobachtungen. Fürs abendliche Dinner sollten Sie Formelleres dabeihaben.
Da die Unterschiede zwischen Tag- und Nachttemperaturen und zwischen den tropischen Küstenregionen und den Hochlagen im Inland beträchtlich sein können, benötigen Sie zusätzlich eine leichte Jacke und einen dünnen Pullover („Zwiebelprinzip“). Auch bei frühmorgendlichen oder abendlichen Wildbeobachtungsfahrten (Game drives) kann es empfindlich kühl werden, in offenen Pirschwagen bläst Ihnen der Fahrtwind ins Gesicht. Da ist ein leichter Schal sehr nützlich. Auch Restaurants oder Shopping-Center sind manchmal immens runtergekühlt, schnell haben Sie sich eine Erkältung eingefangen. Langärmlige Hemden schützen vor Sonnenbrand und Mückenstichen. Während des südafrikanischen Winters von April bis August benötigen Sie z.B. für die Drakensberge richtig warme Unterwäsche (Funktionswäsche)! Dort verfügen nur sehr wenige Unterkünfte über Heizungen.
Des weiteren: Badekleidung, Kopfbedeckung und – sehr wichtig – vor allem leichte, bequeme Schuhe sowie (Trekking-)Sandalen.
Welches Wetter Sie nach dem Flug Südafrika erwartet sehen Sie auf www.weathersa.co.za.
Papiere
Pass (mit zwei gegenüberliegenden leeren Seiten)
Führerschein (national und international)
Versicherungsunterlagen (Reisekrankenversicherung)
Kleines Notizbuch mit Adress-Anschriften, Notfall- und Handynummern, Internet- und eMail-Adressen, SMS.
Evtl. Hotel-Reservierungsdokumente
Empfehlenswert sind Kopien von Pass, Flugschein und Notfall-Nummern (Kreditkarten), die getrennt von den Originaldokumenten aufzubewahren sind. Sie können auch alles einscannen und die Dateien an sich selbst mailen, so dass Sie im Verlustfall alles vor Ort ausdrucken können.
Toilettenartikel
Persönliche Hygiene-Artikel, kleines Handtuch. Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor (billig in Südafrika). Insektenschutzmittel (Autan). Lippenbalsam für trockene Regionen (Drakensberge). Statt elektrischem Rasierapparat besser Einmal-Rasierer, einen Föhn können Sie in jeder Unterkunft leihen oder sind schon im Bad vorhanden.
Kleine Reiseapotheke
ggf. persönliche Medikamente, Brandsalbe gegen Sonnenbrand
Fotokamera: nehmen Sie ausreichend Filme mit – mehr, als Sie glauben zu brauchen. Auch ein paar höherempfindliche für lichtarme Situationen. Frische Batterien einsetzen und welche als Reserve. Camcorder oder Digitalkamera mit Objektiven, Speichermedien, zusätzlicher Akku mit Ladegerät. Weitere Details s. „Fotografieren“
Weiteres: Fernglas für die Tierschutzgebiete, Sonnen- und ggf. Ersatzbrille, eine kleine, leuchtstarke Taschenlampe (LED-Modell).
Geschäftszeiten
Geschäfte haben normalerweise werktags von 8 bis 17 und samstags von 8.30 bis 13 Uhr geöffnet. Viele Shopping Malls in den größeren Städten sind abends länger – manchmal bis 21 Uhr – sowie am Sonntag bis 15 Uhr oder vormittags geöffnet. Allgemein variieren die Öffnungszeiten von Provinz zu Provinz und von ländlichen Gebieten zu städtischen Zentren. |