Home Südafrika: Land und Leute Südafrika gastronomisch

Südafrika gastronomisch

45
com_content.article
(1 vote, average 5.00 out of 5)
Südafrika gastronomisch5.00 out of 50 based on 1 voters.



Südafrikanische Küche Braai
Frischer Fisch Gut durch den Tag
Online Restaurant Guides Spezialitäten
Kleines gastronomisches Glossar Restaurants
Selbstversorgung Nachtisch
Indische Küche Tee/Soft drinks
Alkoholisches Wein
suedafrika-lagerfeuer-essen

Romantisches Candlelight-Dinner in der Boma

Südafrikanische Küche
zurück

Südafrikas Küche ist so unterschiedlich wie sein buntes Völkergemisch. Sie wurzelt in den Nahrungsmitteln der frühen holländischen, englischen und französischen Siedler und wurde später ergänzt und verfeinert durch die Gewürze und Gerichte der Malaien am Kap und der Inder in KwaZulu-Natal. Durban ist eine Hochburg der indischen Küche. Typisch ist vor allem Curry, ein ragoutähnliches und nach indischer Art mit Kurkuma, Koriander, Kardamom und anderen exotischen Zutaten gewürztes Gericht in zahlreichen Varianten mit diversen Fleischsorten oder vegetarisch.
Die „Arme-Leute-Küche“ der schwarzen Südafrikaner ist jedoch mit nur wenigen Rezepten und überlieferten einfachen Gerichten vertreten, wie beispielsweise dem traditionellen Maisbrei, auf afrikaans mielie pap. Allgemein spielt Fleisch in Südafrika eine große Rolle, die landesweite intensive Vieh- und Geflügelzucht garantiert ein immer preiswertes Angebot aller Qualitäten. Es gibt in nahezu jedem Ort Steak-Restaurants.

Braai
zurück

Beim geradezu kultisch zelebrierten südafrikanische Barbecue, dem Braai, werden zentimeterdicke Stücke vom Rind, Lamm oder Schwein auf den Rost gelegt. Exotisches Wild, wie Springbok, Kudu, Büffel, Warzenschwein oder gar Krokodil schafften es gleichfalls auf die Speisekarten. Probieren Sie auf alle Fälle einmal Straußensteak. Da die Tiere überwiegend in Freilandhaltung aufwachsen ist das Fleisch besonders aromatisch, fettarm und leicht bekömmlich. Dazu einen Rotwein. Wenn Sie im Restaurant ein Steak bestellen werden Sie gefragt, wie lange es gebraten werden soll: rare, rare-to-medium, medium, medium-to-well-done oder well-done (letzteres lieber nicht …).

Frischer Fisch
zurück

Beliebt sind außerdem Fische und Meeresfrüchte in allen Variationen, von Austern (oysters) über Kingklip – Südafrikas bester Fisch mit festem, weißem Fleisch – bis hin zu köstlichen Felslangusten (crayfish). Snoek, ein etwas fetterer Fisch, ist eine herzhafte und meist geräucherte Barrakuda-Art. Schmackhaft ist auch Hake und Tuna. Linefish ist geangelter Fisch oder allgemein fangfrischer Fisch („catch of the day“). Als Beilagen werden Gemüse, Reis, Kartoffeln oder Süßkartoffeln gereicht und fast immer und überall wie in allen früheren englischen Ländern die unvermeidlichen chips. Längst hat sich in Südafrika natürlich auch die internationale Einheits-Gastronomie etabliert, Zahlreiche Kettenrestaurants bieten Pizza & Pasta, Fish ’n’ Chips, Ham- & Cheeseburger. Ein Vorteil von Durban ist, dass es dort zahllose Restaurants mit Küchen vieler europäischer und asiatischer Länder gibt.

Gut durch den Tag
zurück

Wenn Sie gut, günstig oder abends auch mal stilvoll essen gehen wollen, fragen Sie einfach Ihre Rezeption oder Einheimische um deren aktuelle Tipps. Allgemein gut isst man immer in den von Eigentümern geführten Restaurants. Aber eigentlich wird man nie enttäuscht. Einen Tisch vorzubestellen ist üblich, besonders in gehobenen Restaurants. Nur in den Restaurants der Nationalparks sollten Sie nicht zu viel erwarten.
Allgemein ist bei Hotels und Gästehäusern und natürlich immer bei Bed&Breakfasts bei der Übernachtung ein umfangreiches Frühstück inbegriffen. Die Bedienung nimmt als erstes Ihre Wünsche für das üblich-britische „breakfast with fried tomatos, bacon, ham or pork sausage“ auf und wie Sie die eggs haben wollen: fried, scrambled (boiled ist weniger üblich) oder als omelette mit tomatoes and mushrooms. Oft gibt es auch ein Büffet mit frischen Früchten, Joghurt, Müsli und frischgepressten Fruchtsäften. Greifen Sie kräftig zu, dann benötigen Sie mittags nur einen leichten Lunch. Der Abend wird dann mit dem Dinner zwischen 18 und 20 Uhr und einem guten Wein abgeschlossen. Bei Lodges liegen die Zeiten der Mahlzeiten häufig fest. Sorgen Sie dafür, dass Sie im Auto immer Wasser dabeihaben.

Online Restaurant Guides
zurück

Möchten Sie tiefer in Südafrikas Gastro- und Restaurant-Landschaft einsteigen oder suchen Sie mal was ganz Spezielles, so sollten Sie sich Internet kundig machen. Führend sind die Webpages von www.restaurants.co.za, www.dining-out.co.za und www.eatout.co.za. Gastronomie-Führer gibt es in Südafrika auch gedruckt als Zeitschriften.

Spezialitäten
zurück

Eine typisch südafrikanische Spezialität ist Biltong, luftgetrocknetes Fleisch nach der Konservierungsmethode der Voortrekker. Für die harten, salzigen Streifen verwendet man außer Fleisch vom Rind auch Springbock, Kudu oder Gemsbock. Gibt es zum Knabbern unterwegs in jedem Supermarkt oder auch noch auf dem Flughafen als Reisemitbringsel. Chakalaka ist eine Würzsoße bzw. ein Gemüse-Relish von mild bis superscharf für Fleischgerichte, Stews, pap und dergleichen.
Bekannte Gerichte der malaiischen Küche Südafrikas sind Sosaties (marinierte Hackfleischspieße), Bobotie („gemischte Reste“), ein Hackauflauf mit Ei, Rinder- oder Lammhack, Rosinen, Curcuma-Reis und vielem Currygewürz oder Bredie, ein Eintopf mit Gemüse und Lamm, Hühnchen oder Fisch. Ebenfalls dem malaiisch/asiatischen Spektrum entstammen samoosas, kleine, mit Fleisch- oder Gemüsecurry gefüllte Teigtaschen, heiß aus dem Ofen. Waterblommetjie Bredie ist ein traditionelles Kapgericht, ein Eintopf aus Hammelfleisch, hyazinthenähnlichen Wasserblumen und Weißwein.
Auch die Engländer haben außer ihrem deftigen Frühstück ein paar „kulinarische“ Spuren hinterlassen, z.B. Meat pies, Roastbeef, Stews, Leg of lamb with mint sauce. Eine angenehmer auf die Briten zurückgehender Brauch ist der Fünf-Uhr-Tee mit Scones und Sandwiches.

Kleines gastronomisches Glossar
zurück

Boerewors – afrikaans, wörtlich: Bauernwurst. Würzig-deftige Grillwürste aus Rind- oder Lammfleisch, die zu praktisch jedem Braai gehören, oft zur Schneckennudel aufgerollt
Braai – afrikaans für Barbecue, Grillen
Droewors – afrikaans für traditionelle, gut gewürzte, luftgetrocknete Wurst
Geelrys – mit Kurkuma gelbgefärbter, gewürzter Reis, vielfach mit Rosinen und gekochten Eiern
Mielie – Mais, Maiskolben
Pap en Sous – Maisbrei mit Soße
Patty Pans – süße Kürbisse, oft mit Zimt und Zucker und Orangeat zusammen gekocht
Rooibos – populärer südafrikanischer Tee aus den Blattspitzen des Rotbusches

Restaurants
zurück

„Wait to be seated“ ist üblich, die Bedienung weist Ihnen nach Ihren Wünschen (Raucher/Nichtraucher) und der Anzahl der Personen geeigneten Tisch zu. Nicht jedes Restaurant verfügt über eine volle Alkohol-Lizenz, ein Außenschild „YYY“ meint „fully licensed“, also Ausschank jeglicher alkoholischer Getränke. Manche dürfen nur Wein und Bier ausschenken (YY) oder Alkohol nur mit Mahlzeiten servieren (Y). BYO meint „bring your own“, der Gast kann seine eigene Flasche Wein mitbringen. Darauf wird meist ein geringer Aufschlag, die Corkage fee, berechnet, für die Gläser und das Entkorken. An Sonntagen muss man in manchen Restaurants damit rechnen, dass alkoholische Getränke nur in Verbindung mit einem Essen zu bekommen. Mit „the bill/the check, please“ fragt man nach der Rechnung. Trinkgeld heißt tip. In Restaurants gibt man gut 10% des Rechnungsbetrags, wobei es sich so verhält, dass viele Bedienungen – fast immer sehr aufmerksame und höfliche junge Leute – ihre Hauptvergütung aus Trinkgeldern beziehen.
Südafrikanische Ketten-Restaurants sind beispielsweise Mike’s Kitchen, Steers oder Nandos, letzterer ein Spezialist für gutes Gerichte rund um Huhn & Hähnchen. Hervorragende Pizzen, im Restaurant oder zum Bestellen/Mitnehmen, bieten die Filialen von St. Elmos’. Spezialisten für Seafood und Fisch sind die Restaurants von Ocean Basket. Ein beliebtes südafrikanisches Familien- und kinderfreundliches Restaurant ist Spur. Die geschmackvoll eingerichteten Filialen von Mugg & Bean finden sich meist in den großen Einkaufszentren. Neben hervorragendem Frühstück, Lunch & Dinner gibt es dort viele kleine Gerichte, Leckereien, Frühstück und guten Kaffee mit kostenlosem Nachschenken.
Primi Piatti ist wohl das beste Ketten-Restaurant Südafrikas. Vegetarisches bekommen Sie in erster Linie in indischen oder in chinesischen Restaurants.

Für den kleinen Hunger oder was zum Mitnehmen geht man zu einem Take Away,die Fish ’n’ Chips, Pies, gefülltes Pita, Hühnchen, Pizzaschnitten oder Hamburger anbieten. Nicht alltägliche und vegetarische Imbissvarianten bieten die indischen oder chinesischen Take Aways. Empfehlenswert sind auf dem Land die kleinen Lebensmittel-Läden mit einer Imbiss-Ecke, die günstige Kost, meist aus der Küche der Hausfrau, anbieten
Selbstversorgung
zurück

Für Selbstverpfleger, Camper und Selbstfahrer ist mit das wichtigste Requisit an Bord die Coool Box. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen in Supermärkten und Outdoor-Geschäften. Ruhig eine etwas größere nehmen, denn das Eis allein benötigt schon viel Platz. Ice cubes gibt es fast an jeder Tankstelle, im Supermarkt oder in Bottle Stores. Wer Picknick machen oder ab und zu Grillen möchte – an vielen Rastplätzen, in Naturschutzgebieten und vor allem auf Self catering-Übernachtungsplätzen gibt es Grillplätze – sollte sich mit Grillkohle (charcoal) oder einem Bündel Holz und einer Anzündhilfe eindecken. Kaufen Sie auch eine Rolle Alufolie in starker Qualität und bei einem Grillgitter jenen Typ, bei dem man das Fleisch zwischenspannen kann. Mit dieser Ausstattung steht einem genussvollen Braai mit kaltem Bier aus der Box nichts mehr im Wege.
Die Food-Abteilungen der Supermärkte bieten ein hervorragend sortiertes und riesiges Angebot an Lebensmitteln und Frische-Theken sowie Backwaren aller Art. Führend in Vielfalt und Qualität ist besonders Woolworths, aber auch Pick ’n Pay und Spar/Superspar. Preiswert ist Shoprite/Checkers. Größere Supermärkte haben auch am Sonntagvormittag geöffnet. Delis („Delikatessen“) verkaufen eher hochwertige Lebensmittel
Viele Supermärkte offerieren auch günstige, warme (Tages-)Gerichte, entweder zum sofort  essen an ein paar Tischchen oder als take away. Außerdem für das Braai Nudel-, Kartoffel- oder grüne Salate und andere Beilagen oder Sandwichs für ein Picknick. Diese Essecken in Supermärkten sind an Reisetagen die bequemere, schnellere und billigere Variante, als z.B. seinen Lunch selbst zuzubereiten oder bei der Suche nach einem genehmen Restaurant Zeit zu verlieren.
Fürs bereits erwähnte Braai ist das Fleischangebot immens. In allen Abpackungsgrößen und Qualitätsklassen bekommt man Saftiges vom Rind, Lamm, Kalb, Schwein, Strauß oder Wildsorten. Beim Steakkauf am besten zartes Filet vorziehen. Einen Versuch wert sind vielleicht auch einmal spare ribs eingelegte Schweinerippchen.
Günstig und hauptsächlich Farmfrisches und Früchte kann man unterwegs an Farm Stalls einkaufen, meist gleich neben der Straße. Achten Sie auf Hinweisschilder.

Nachtisch
zurück

Die Süßspeisen der früheren holländischen Zuwanderer sind besonders „lekker“: Eine Melktart ist eine delikate Zimttorte mit Milch-/Eierfüllung, und Koeksisters, beinahe ein Nationalgericht, verbirgt sich geflochtenes, fritiertes Gebäck, das in Sirup getaucht wird – sehr klebrig und kalorienhaltig! Malva Pudding ist gleichfalls ein traditionelles Dessert aus Aprikosenmarmelade und einem Spritzer Essig. Typisch britische Spezialitäten sind scones und muffins. Gebäck und Kuchen kann manchmal leicht salzig schmecken, da südafrikanische Butter und Margarine oft gesalzen daherkommt. Allerbestes Kaffee- und Kuchengebäck bekommt man in von Europäern geführten Cafés.

Indische Küche
zurück

Die indische Küche gilt für viele als Inbegriff aller Gaumenerlebnisse. Hier ein Schnellkurs dieser wunderbaren Kochkultur:
Unter dem international bekanntesten Wort der indischen Küche, curry, verstehen Europäer meist eine fertige Gewürzmischung, Currypulver. Nicht so bei den Indern: Curry ist bei ihnen ein Gericht, vergleichbar mit einem Ragout, während die zahllosen Gewürzmischungen als masala bezeichnet werden. Besonders köstlich und variantenreich ist die nordindische Küche mit cremigen, würzigen Soßen und z.B. marinierten Hühnchen (chicken tikka masala), Fleisch oder Fisch. Dort haben auch die bekannten Tandoori-Gerichte (Zubereitung in einem Lehmofen) oder die kebabs, Grill- oder Gemüsespieße, ihren Ursprung. Dazu wird im Ofen gebackenes Fladenbrot gereicht, chappatis, roti oder nan. Die Küche Südindiens ist in der Regel schärfer und eher vegetarisch mit Reis als Basis.
Einige Begriffe der indischen Speisekarte:
masala: Gewürzmischung
chai masala: Tee mit Milch und Gewürzen, z.B. Kardamom und Ingwer
tikka: Huhn (chicken tikka masala, chicken tikka tandoori)
dal: Linsen
masala dosa: Pfannkuchen
papadam: dünne Linsenfladen, frittiert oder gebacken, als Apetittanreger
Bestandteil vieler Süßspeisen ist koah, eingekochte Milch.
kheer: Milchreispudding
raita: kalte Gerichte auf Joghurtbasis
lassi: Joghurt-Getränk
toddy, fenny: alkoholisches Palmsaft-Getränk
bunny chow: ein kleines halbes Weißbrot wird ausgehöhlt und mit beliebigem Curry gefüllt

Tee/Soft drinks
zurück

Ein typisch südafrikanisches Getränk ist Rooibos-Tee,wohlschmeckend und gesund aus den Blattspitzen des Rotbusches. Rooibos ist komplett koffeinfrei und deshalb auch ideal für Kinder geeignet. Sie können ihn mittlerweile auch bei uns kaufen. Probieren Sie einmal einen Apple- oder Grapetizer – ist besser als Cola oder nur Wasser.

Alkoholisches
zurück

Alkoholika kauft man in Südafrika in Bottle Stores. Weine gibt es auch in den Supermärkten.
Biersorten gibt es viele, z.B Castle Lager, Black Label, Mitchell’s und andere. Sehr gut schmecken Windhoek Lager oder Hansa aus Namibia, gebraut nach dem deutschen Reinheitsgebot. Im Übrigen gibt es über südafrikanische Biere nichts Negatives zu sagen. Der geringe Alkoholgehalt kommt einem erhöhten Konsum bei den hohen Temperaturen schon mal entgegen (es gibt auch Light-Sorten). KwaZulu-Natal besitzt z.B. einige Klein- bzw. Micobrauereien, deren Braumeister es verstehen, süffige Hausmarken zu brauen. Besuchen Sie in den Midlands in Nottingham Road das Rawdon’s Estate, wo im altenglischen Pub eigener Gerstensaft gezapft wird. Um die Kleinbrauereien zu unterstützen, hob man die KZN-„Bierroute“ aus der Taufe (Details auf www.zulu.org.za/index.php?beerroute). Auf die traditionelle afrikanische „Bier“herstellung für den Eigenbedarf versteht man sich in den Dörfern der Zulu, wo mit Mais oder Hirse und Wasser das kaum alkoholhaltige utshwala angesetzt wird. Diese „Local beer“ auf gleicher Hirse- oder Maisbasis gibt es auch in Läden in Tetrapacks zu kaufen. Vor dem Trinken muss es gut geschüttelt werden.
Probieren Sie mal eine echt südafrikanische Spezialität, Amarula, einen Creme-Likör aus den Früchten des Marula-Baums. Gut und erfrischend schmeckt auch das trendige Savanna, ein Cider aus Granny Smith-Äpfeln vom Western Cape. Trinkt man mit einem Zitronenschnitz aus der Flasche. 6% Alkohol und auch als Light-Version.

Wein
zurück

Weinreben brachten in Südafrika die französischen Hugenotten mit ins Land, Weinanbau hat also eine lange Tradition. Seit Jahrzehnten produziert Südafrika hervorragende Weine, die mit weltweit großen Marken keinen Vergleich scheuen müssen. Für uns sind Südafrikareisen ohne einen abendlichen Pinot Noir oder Shiraz schlicht nicht vorstellbar. Wein-Hauptanbaugebiet in Südafrika ist traditionell die Region um Kapstadt. Doch seit 2007 können Sie nun auch ein Weingut in KwaZulu-Natal besuchen, „The Stables Wine Estate“ in den Midlands. Es ist das erste Weingut KwaZulu-Natals und der Anfang einer geplanten Weinroute.

Rotweine
Cabernet Sauvignon: sehr beliebt, viele Aromen, großartige Sorten, Ausbau oft in Eichenfässern. Merlot: weicher Abgang, Geschmack nach Schwarzbeeren, Pflaumen, Gewürzen. Pinot Noir: unser Spätburgunder, eine der großen Rotweinsorten. Wohlschmeckend und samtig. Cinsaut: vollmundiger, dunkler Rotwein. Pinotage:  seit 1925 eine eigene südafrikanische Rebsorte, Kreuzung aus Pinot Noir und Cinsault. Fruchtbetont, Kirsch-, Wildkräuter- und Rote Beeren-Aromen. Shiraz: ist eine eher schwere Sorte, wohlschmeckend, mit Tiefgang, zum „Absacken“.

Weißweine
Chardonnay: weltbekannt und beliebt, Ausbau im Eichenfass, Geschmack nach Zitrus, Ananas, Honig, Melone. Chenin Blanc: beliebt, körperreich. Viele Variationen, von trocken über fruchtbetont bis süß. Sauvignon Blanc: Die weiße Schwester des roten, genauso beliebt. Benötigt kühlere Lagen. Stachelbeer-, Gras- und Paprika-Aromen. Sémillon: körperreicher, spezieller Südafrika-Weißwein, früher weit verbreitet (bush wine). heute selten und begehrt. Außerordentliche Aromen, die jeden Weinkenner begeistern.