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Buntes Vogelparadies

 

Vogelfreunde finden in Südafrika paradiesische Verhältnisse vor: Es gibt mehr als 800 Arten, darunter zahlreiche endemische, die also nur in Südafrika in bestimmten Gebieten vorkommen. Überall gibt es Chancen zur Beobachtung, nicht nur in den zahlreichen National- und Naturparks, sondern auch in größeren Garten von Gästehäusern oder von Lodges, in der Natur wimmelt es von fast zahllosen Spezies. Während der europäischen Wintermonate kann man auf Zugvögel stoßen, die hier überwintern.

Im Internet können Sie sich auf speziellen Vogelseiten über Südafrikas Arten und ihr Aussehen kundig machen. Vogelliebhaber in Südafrika betreiben ebenso Webseiten, z.B. » www.birdlife.org.za oder » www.zbr.co.za. Im Land gibt es etliche Vogelparks, wie beispielsweise World of Birds in Hout Bay südlich von Kapstadt, einer der größten Parks mit zahllosen Arten (» www.worldofbirds.org.za). Nicht versäumen sollten Sie Birds of Eden östlich von Plettenberg Bay, mit 3500 Vögeln die wohl größte Freiflugvoliere der Welt mit Gelegenheit für tolle Vogelfotos (www.birdsofeden.co.za). Auch der Zoologische Garten von Pretoria besitzt eine riesige Voliere.

Große und kleine Landvögel

Kori Bustard (Riesentrappe) Der größte Vogel Südafrikas und der ganzen Welt ist der Ostrich (Afrikanischer Strauß). Das flugunfähige Tier wird über 2,5 m hoch und kann bis zu 70 km/h auflegen. Strauße werden hauptsächlich um Oudtshoorn in der Kleinen Karoo gezüchtet, sind aber auch in vielen Parks und Reservaten wild zu sehen. Die Männchen sind schwarz, die Weibchen braun. Der größte und flugfähige Vogel Südafrikas ist mit 1,3 m Höhe der Kori Bustard (Riesentrappe). Er gehört in die Ordnung der Kranichvögel und lebt in Savannen und Halbwüsten. Unter den Kranichen gibt es den schönen blaugrauen Blue Crane (Paradieskranich), der der Nationalvogel Südafrikas ist und offene Steppen, Flussufer und Kulturland bewohnt. Ein weiterer großer Vogel ist der 1,20 m hohe Secretary Bird (Sekretär), ein Raubvogel, der den Körper eines Adlers und die Beine eines hochbeinigen Kranichs hat.

Zu den kleinen Landvögeln zählen vor allem die bräunlichen Frankolins (z.B. Crested Francolin, Coqui Francolin, Swainson’s Spurfowl, Natal Spurfowl) sowie das Helmeted Guineafowl (Helmperlhuhn), dessen Gefieder schwarz und mit vielen kleinen weißen Punkten gemustert ist. Der Kopf trägt den namensgebenden Helm und hat blaue sowie rote Färbungen. Der Spotted Thick-Knee (Kaptriel) fällt durch seine langen gelben Stelzenbeine auf.

Inland-Wasservögel

Seidenreiher / Little Egret An Inlandgewässern halten sich die Vögel mit langen Schnäbeln auf, die sie für ihre Nahrungssuche entweder zum Stöchern im Boden, in Sandufern und Schlamm benutzen oder mit ihrer Hilfe Wasser filtern. Man findet den weißen African Spoonbill (Afrikanischer Löffler), dessen Gesicht und Beine rosa sind und der einen charakteristisch löffelförmigen und blaugrauen Schnabel hat. Der Hadeda Ibis (Hagedasch) fällt durch sein irisierendes, braunviolettes Gefieder auf. Der braune Hamerkop (Hammerkopf) ist bereits an seiner Kopfform erkennbar. Der African Darter (Schlangenhalsvogel) ist schwarz und hat, wie der Name schon verrät, einen sehr wendigen und flexiblen Hals, mit dem er im Wasser blitzschnell Fische fangen kann. Des Weiteren gibt es zahlreiche Reiher (egrets / herons), Kormorane (cormorans) und Störche (storks). Auch ist der Great White Pelican (Rosapelikan) zu finden, der während der Paarungszeit in wunderschönem Pastellrosa leuchtet.

Wat- und Küstenvögel

Unter den Enten und Watvögeln können Sie zum Beispiel den African Jacana (Blaustirn Blatthühnchen) bewundern. Der Vogel hat riesige Füße mit langen, dünnen Zehen, um ausreichend Halt und Gleichgewicht auf schwimmenden Teichpflanzen zu finden. Der vorbildliche Vogelvater kümmert sich ganz alleine um die Eier und versorgt seinen Nachwuchs im schwimmenden Nest. Oft können Schmiede- und Kronenkiebitze gesehen werden (Blacksmith-/Crowned Lapwing). Auch das kleine schwarze Mohrensumpfhuhn (Black Crake) mit gelbem Schnabel, roten Augen und Beinen ist putzig anzusehen. Schwimmend kann man des Öfteren die Egyptian Goose (Nilgans) mit ihrem dunklen Kleopatra-Auge beobachten.

Vor allem Küsten- und Feuchtgebiete wie der iSimangaliso Wetland Park sind das Habitat von Möwen, Albatrossen, Austernfischer (Oystercatcher), Seeschwalben und dem Fischadler (Osprey). Am Kap sind außerdem Jackass Penguins (Brillenpinguine) zu finden. In Lambert’s Bay an der West Coast bietet die kleine Bird Island tausenden von Seevögeln Schutz, hier lebt die größte Kolonie an Kaptölpeln (Cape Gannets) der Westküste.

Webervögel

Webervogel Die fleißig nesterbauenden, kleinen und sich von Samen ernährenden Webervögel (weavers) können in vielen Regionen beobachtet werden. Das Männchen baut wunderschön geflochtene Nester, das Weibchen begutachtet sie und entscheidet dann, ob das mit dem Nachwuchs was wird. Häufig findet man den gelben Southern-masked Weaver (Maskenweber), dessen Name auf sein schwarzes Gesicht verweist. Dieser baut herzförmige Hängenester aus Gras. Der White-browed Sparrow Weaver (Augenbrauen-Mahali) hingegen hat es nicht so mit der Ordentlichkeit. Die Nester bestehen aus vertrocknetem Gras und Zweigen, fast strohähnlich, und sehen ziemlich wild aus. Diese dienen dem Menschen als Wegweiser, denn sie werden immer Richtung Westen gebaut. Oft zu sehen sind die riesigen „Paläste“ der Sociable Weaver (Siedelweber). Ganze Vogelscharen leben in diesem großen Nest, das für bis zu 500 Vögel „Hotelzimmer“ bietet. Die Nester können bis zu sieben Meter lang und eine Tonne schwer werden. Manche sind über 100 Jahre alt.

Besonders bunte Vögel

Farbenprächtige Vögel sind besonders beliebte Fotomotive. Hier gibt es den kleinen türkis-braunen Blue Waxbill (Angola-Schmetterlingsfink bzw. Blauastrild), den braun-weinroten African Fire Finch (Dunkelamarant), den blau-braun-gelben European Bee-eater (Bienenfresser), ein Zugvogel aus Europa, sowie den siebenfarbigen, lila-, rot- und blauleuchtenden Lilac-breasted Roller (Gabelracke), der sich im Flug von Seite zu Seite rollen lässt. Sehr schön anzusehen sind zudem die mit dem Eisvogel verwandten Kingfisher, die ihre Nester als kleine Löcher in Sandbänken bauen. Beispiele sind der weiß-türkisblaue Woodland Kingfisher (Senegalliest), der Malachite Kingfisher (Malachiteisvogel oder Haubenzwergfischer) sowie der schwarzweiße Pied Kingfisher (Graufischer).

Rosarote, grazile Flamingos sind an Salzpfannen zu bewundern. Ein weiterer, buntgescheckter Vogel ist der Crested Barbet (Haubenbartvogel), dessen Ruf auch „bushveld alarm clock“ genannt wird. Dunkelgrün-irisierendes Gefieder und roter Schnabel kennzeichnen den Green Wood Hoopoe (Baumhopf). Als „Zazu“ vom Film „Der König der Löwen“ bekannt, sind die Tokos, vor allem der Southern red-billed sowie yellow-billed Hornbill (Südlicher Rotschnabel-/ Gelbschnabeltoko). Im Sonnenschein glänzendes, blauschwarzes bis violettes Gefieder und irisierende Effekte präsentieren die verschiedenen Arten der Stare (starlings). Der Name des Crimson-breasted Shrike (Rotbauchwürger) verweist schon auf seinen knallroten, leuchtenden Bauch. Sehr schön sehen natürlich auch die Nektarvögel (sunbirds) mit ihren langen, gebogenen Schnäbeln aus. Besonders leuchtende, rote und gelbe Schnäbel haben die Madenhacker (oxpeckers), die in Symbiose mit Büffeln, Nashörnern und anderen größeren Säugetieren leben und deren Rücken von Parasiten befreien. Ein nicht besonders auffälliger, aber durch seine witzige „Frisur“ und dem lauten „go-awaaaay“-Ruf „schräger“ Vogel ist der graue Grey Go-Away Bird (Graulärmvogel).

Raub-/Greifvögel

African Fish Eagle Wissenswert ist zunächst, dass viele Vögel zwar den Namen „Adler“ tragen, aber gar keine echten Adler sind. Bei echten Adlern reicht das Gefieder bis zu den Krallen. Diese sind zum Beispiel Martial Eagle (Kampfadler), Verreaux’s Eagle (Kaffernadler) oder Tawny Eagle (Raubadler). Als weitere Raub- bzw. Greifvögel können Bussarde und Falken gesichtet werden. Der schwarze und rotschnabelige Bateleur wird wegen seines akrobatischen und kunstvollen Flugs Gaukler genannt. Oft zu sehen ist der Black-shouldered Kite (Gleitaar). Er ist weiß mit grauem Rücken sowie dunklen Flügeln und hat rote Augen. Der Drakensberg-Nationalpark in KwaZulu-Natal ist die Heimat vieler Raubvögel, bekanntester Vertreter ist der Bearded Vulture (Bart- oder Lämmergeier). Weitere Geierarten sind der White-backed Vulture (Weißrückengeier), der diesem ziemlich ähnliche Cape Griffon (Kapgeier) sowie der Lappet-faced Vulture (Ohrengeier).

Nachtaktive Vögel

Nachtaktive Vögel sind zwar kaum zu sehen, dafür aber umso lauter zu hören. Typische südafrikanische Vertreter sind die Pfeifnachtschwalbe (Fiery-necked Nightjar), der Perlkauz (Pearl Spotted Owlet), die Afrika Zwergeule (African Scops Owl), die Schleiereule (Barn Owl) oder der Fleckenuhu (Spotted Eagle Owl).



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