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Die Regenbogen-Nation

Die Wörter black, coloured und white werden im Vielvölkerstaat Südafrika auch noch nach dem Ende der Apartheid verwendet, und es gibt keine Bestrebungen, sie durch „politisch korrekte“ bzw. neumodische Wortschöpfungen zu ersetzen. Menschen nach ihrer Hautfarbe zu unterscheiden wird nicht als diskriminierend angesehen. Man spricht heute jedoch äquivalenter von weißen, schwarzen oder farbigen Südafrikanern, wobei Coloured, anders als in den USA, in Südafrika keine verschämte Umschreibung für „Schwarz“ ist. Coloureds sind Nachkommen aus Verbindungen von europäischen Siedler mit den kapländischen Ureinwohnern San und Khoi. Zu den Coloureds werden auch die Kapmalaien, Nachfahren ehemals verschleppter Sklaven aus Ostindien bzw. Indonesien, zugerechnet. Südafrikas multiethnische Bevölkerung zählt derzeit 46 Millionen Menschen. Etwa 79% davon sind schwarz, 9% weiß, 9% „farbig“ bzw. gemischter Abstammung und rund 2,5% sind indisch-/asiatischer Herkunft.

Logischerweise haben sich in der „Rainbow Nation“ – diesen Begriff für die bunt gemischte Bevölkerung prägte Friedensnobelpreisträger Bischof Desmond Tutu – nicht über Nacht alte Ressentiments in Luft aufgelöst. Zum Ideal der multiethnischen Gesellschaft hat Südafrika noch einen weiten Weg vor sich, das schwierige Erbe ist noch lange nicht bewältigt, Schwarz und Weiß leben weitgehend getrennt ohne große Berührungspunkte und weiter mit Vorurteilen. So nennen schwarze Südafrikaner manchmal immer noch alle Weißen mit dem Wort „Buren“, was als Herabsetzung gilt, und englischsprachige weiße Südafrikaner hören es nicht gerne, wenn man sie als „Engländer“ tituliert. Was bleibt, ist jedoch die früher gesellschaftliche Undenkbarkeit, dass die Südafrikaner ohne großes Blutvergießen es schafften, jahrhundertealten Rassenhass zu Gunsten einer Aussöhnung hinter sich zu lassen.

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